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Tag des Wunsches

Zahlreiche Besucher*innen ließen sich am Mittwochnachmittag auch vom regnerischen Wetter nicht aufhalten und besuchten die Feier am Lentos, dem Kunstmuseum Linz. Durch den Nachmittag führte Moderatorin Dominika Meindl aka „Die Bundespräsidentin“. DJane Beatrice ließ sich nicht zweimal bitten und spielte die Musikwünsche der Besucher*innen, welche diese gegen eine freiwillige Spende abgeben konnten. Von den Beatles bis Opus war für jede*n was dabei. Ein besonderer Blickfang waren auch die eigens angefertigten blauen „Wunschkrapferln“, die – natürlich ohne Alkohol – an die Besucher*innen verteilt wurden.

Günther Erhartmaier, Präsident des Samariterbund Oberösterreichs und Vize-Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, freute sich, dass das Event in seiner Heimatstadt Halt machte. „So oft hat in der Vergangenheit die Wunschfahrt die Ehrenamtlichen nach Linz geführt. Umso mehr freut es mich, dass wir die Feierlichkeit hier abhalten können. Die Wunschfahrt ist ein ganz besonderes Projekt des Samariterbunds: Wir machen Herzenswünsche wahr, die den Erkrankten sonst verwehrt bleiben würden.“

Highlights am laufenden Band

Das Highlight der Veranstaltung war die Enthüllung des neuen Designs des Wunschfahrt-Autos. Ermöglicht wurden der Umbau und die Neugestaltung durch eine großzügige Spende der Greiner AG. Axel Kühner, CEO der Greiner AG: „Wünsche hat jeder von uns – egal, ob alt, glücklich, arm oder reich. Heute stehen die Wünsche jener im Zentrum, denen es aufgrund ihrer fehlenden Gesundheit schlecht geht. Als österreichisches Familienunternehmen tragen wir soziale Verantwortung und wollen unseren Beitrag leisten. Deshalb ist es uns wichtig, die Samariter-Wunschfahrt zu unterstützen, um besonderen Menschen einen besonderen Wunsch zu erfüllen.“ Weitere Höhepunkte des Nachmittags waren die Kabarett-Auftritte von Wunschfahrt-Beiratsmitglied Günther Lainer und der „Bundespräsidentin“ sowie die Lesung des Autors, Palliativ-Mediziners und ebenfalls Wunschfahrt-Beiratsmitglied David Fuchs aus seinem Buch „Bevor wir verschwinden“.

Ohne Ehrenamtliche nicht möglich

Die Samariter-Wunschfahrt ist Spenden-finanziert und ist für die Durchführung der Fahrten auf das Engagement der Ehrenamtlichen angewiesen. Auch die Linzer Vizebürgermeisterin Karin Hörzing zeigte sich begeistert von dem Projekt: „Es ist eine sehr berührende Sache und eine großartige Idee, Wünsche zu erfüllen – für Menschen in ihrer letzten Lebensphase, die sonst nicht die Möglichkeit dazu hätten. Ich bedanke mich bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter*innen für ihr soziales Engagement. Das macht die Welt ein bisschen heller.“